Zitate, Sprüche, usw

Ich habe tausende Word-Dokumente (okay, vielleicht auch nur 900^^), in denen ich Buchzitate, Sprüche, Zitate von irgendwelchen Leuten und noch viel mehr so Zeug drin habe :) Und ich hab mir gedacht, ich könnte euch das auch zugänglich machen, so krieg ich vielleicht auch ein bissl mehr Ordnung in mein Chaos :) 

Ich liebe solche Bilder einfach! Genau wie Fan Arts im Allgemeinen... Und sie sind einfach toll und schön und ... wahr?

Das sind zwei sooo schöne Sprüche!

Irgendwie total wahr und einfach toll <3

Das ist soooo schön, weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll! :) Auf jeden Fall total wahr! (fällt jemandem auf, dass ich immer sag "es ist so schön", mir muss echt langsam was andres einfalen^^)

Die Bücherdiebin

- Markus Zusak

[…] – ein Beweis für die widersprüchliche Natur des Menschen. Ein bisschen gut, ein bisschen böse. Man muss nur einen Schuss Wasser dazugeben und umrühren.

Gedanken des Todes, S. 183

 

„Rechts und links von mir krepierten sie, und ich blieb stehen. Ich bekam als Einziger keine Kugel zwischen die Augen. Warum ich? Warum ich und nicht sie?“

Eine der Geschichten, die der Tod im Zweiten Weltkrieg mitbekommt, S. 194

 

Eine kurze, aber bemerkenswerte Beobachtung:


In all den Jahren habe ich so viele junge Männer gesehen, die der Meinung waren, auf andere junge Männer zuzulaufen.

Aber das stimmt nicht.

Sie alle laufen mir zu.

Beobachtung des Todes, S. 194

 

   In Molching, Deutschland, standen zwei Menschen unter der Erde und unterhielten sich. Es klingt fast wie der Anfang eines Witzes:

   „Ein Jude und ein Deutscher stehen in einem Keller. Sagt der Jude…“

   Aber es war kein Witz.

Max und Liesel im Keller, S. 281

 

   Es war ein denkwürdiges Jahr, wie 79  nach Christus oder 1346, um nur zwei zu nennen.

Vergesst die Sense. Ich hätte einen Besen oder Wischmopp gebraucht. Oder Urlaub.

 

Ein kleines Stück Wahrheit:

 

Ich habe keine Sense.

Ich trage nur einen schwarzen Kapuzenmantel, wenn es kalt ist.

Ich habe auch kein Totenschädelgesicht, das ihr mir so gerne andichtet.

Wollt ihr wissen, wie ich wirklich aussehe?

Ich sage es euch. Schaut in den Spiegel.

Der Tod, Das Tagebuch des Todes: 1942, S. 335

 

   Stille mochte zwar Schweigen sein, aber keine Ruhe und ganz sicher kein Friede.

Beschreibung, wie es nach Max’ Weggang im Haus der Hubermanns ist, S. 429

 

   Sie hatte ihren Bruder sterben sehen, mit einem wachen Auge und einem, das noch im Traum gefangen war. Sie hatte ihrer Mutter Lebewohl gesagt und in Gedanken ihren einsamen Marsch zurück zum Bahnhof gesehen, nach Hause in die Vergessenheit. Eine Frau aus Draht hatte sich hingelegt, während ihr Schrei durch die Straße lief, bis er zur Seite fiel, wie eine rollende Münze, die an Schwung verliert. Ein junger Mann hing an einem Seil aus Stalingrader Schnee. Sie hatte einen Bomberpiloten in einem Metallkasten sterben sehen. Sie hatte erlebt, wie ein Jude, der ihr zwei Mal die schönsten Seiten ihres Lebens geschenkt hatte, in ein Konzentrationslager getrieben worden war. Und im Zentrum all dessen sah sie den Führer, der seine Worte brüllte und sie herumreichte.

   Diese Bilder waren die Welt, und es brodelte in ihr, während sie inmitten der schönen Bücher mit ihren manikürten Titeln saß. Es kochte in ihr, während sie die Seiten anschaute, die bis zum Erbrechen voll mit Absätzen und Worten waren.

   Ihr Mistkerle, dachte sie.

   Ihr geliebten Mistkerle.

   Macht mich nicht glücklich. Bitte erfüllt mich nicht. Lasst mich nicht glauben, dass aus all dem etwas Gutes entstehen kann. Schaut euch meine Wunden an. Seht ihr diesen Schnitt? Seht ihr den Schnitt in meinem Innern? Seht ihr, wie er vor euren Augen wächst und mich auswäscht? Ich will auf nichts mehr hoffen. Ich will nicht beten, dass Max am Leben und in Sicherheit ist. Oder Axel Steiner.

   Denn die Welt verdient sie nicht.

Liesels Gedanken im Haus des Bürgermeisters, S. 556

 

   „Bestrafe nicht dich selbst“, hörte Liesel sie wieder sagen, aber die Strafe und der Schmerz würden kommen, und auch das Glück. So war das Schreiben.

Liesel, als sie anfängt zu schreiben, S. 560

 

Die Bücherdiebin – Letzter Satz:

 

Ich habe die Worte gehasst, und ich habe sie geliebt, und ich hoffe, ich habe sie richtig gemacht.

Letzter Satz aus Liesels Buch, S. 563

 

Eine letzte Anmerkung eures Erzählers:

 

Ich bin von Menschen verfolgt.

 

I am haunted by humans.

 

Letzter Satz des Buches, deutsch und englisches Original, S. 586

Die Edelstein-Triologie

- Kerstin Gier

Ex hoc momento pendet aeternitas.

(An diesem Moment hängt die Ewigkeit.)

 

Inschrift einer Sonnenuhr, Middle Temple,London (Rubinrot


Meet the time, as it seeks us.

(Begegnen wir der Zeit, wie sie uns sucht.)

 

The Tragedy of Cymberline, William Shakespeare (ab jetzt Saphirblau

 

Nun denn, wofür sind Reize wohl zu achten, die einen Himmel mir zur Hölle machten?

Vermutlich Shakespeare (S. 273, Mr. Whitman)

 

Der Eingebildete überschätzt sich im Verhältnis zu seinem eigenen Wert.

Aristoteles (S. 274, Gideon)

 

The greatest thing you’ll ever learn is just to love and be loved in return.

Aus Moulin Rouge, S. 313, Gwendolyn 

 

Hope is the thing with feathers

That perches in the soul

And sings the tune without words

And never stops at all.

 

Emily Dickinson (ab jetzt Smaragdgrün

 

Spring – und lass dir auf dem Weg nach unten Flügel wachsen.

 

Ray Bradbury

 

Man kann die Zeit nicht aufhalten,

aber für die Liebe bleibt sie manchmal stehen.

 

Pearl S. Buck

 

Der Feige stirbt schon vielmal, eh’ er stirbt,

Die Tapfern kosten einmal nur den Tod.

Von allen Wundern, die ich je gehört,

Scheint mir das größte, dass sich Menschen fürchten,

Da sie doch sehn, der Tod, das Schicksal aller, kommt,

wann er kommen soll.

 

William Shakespeare, „Julius Cäsar“, 2. Aufzug, 2. Szene


Das „Für immer“ besteht aus vielen „jetzt“.

 

Emily Dickinson

 

Die geliebt werden, können nicht sterben, denn Liebe bedeutet Unsterblichkeit.

 

Emily Dickinson

 

Zitate von Xemerius aus Smaragdgrün:

 

Mr George entfernte die Haarnadeln aus meinem Knoten und löste mit sanften Fingern den Zopf. "Besser so?", erkundigte er sich. Ja, das war viel besser.
"Zottelliese saß allein, auf dem kleinen Tischelein, Kleid und Hut, stehn ihr gut, sie ist frohgemut", sang Xemerius albern. 

"Guten Morgen", sagte Mr Marley steif. Xemerius, der am Ende meines Bettes gedöst hatte, schrak hoch. "Was macht denn der Feuermelder hier?"

"Und wo befindet sich die Kiste, Xemerius?", fragte ich. 
"Linksch. Zwischen den Mauern." Ich konnte es im Halbdunkeln nicht genau verstehen, aber es hörte sich an, als würde er sich etwas zwischen den Zähnen herauspulen.
"Xemerius ist aber ein ziemlicher Zungenbrecher", sagte Nick. "Ich würde ihn Xemi nennen. Oder Merry. Darf ich die Kiste holen?" "Sie steht links", sagte ich.
"Schelber Zungenbrecher", sagte Xemerius. "Xschemi oder Merry - dasch hättescht du wohl gern! Ich entschtamme einer langen Ahnenreihe mächtiger Dämonen und unschere Namen...“ 

"Laaaaangweilig!", krakeelte Xemerius. "Wahrscheinlich hat da nur einer deiner Vorfahren den Pfeifentabak vor seinen Alten versteckt ... oder ..." Offensichtlich war ihm ein Gedanke gekommen, der ihn aufmunterte, denn nun grinste er plötzlich. "... oder die zerstückelten Einzelteile eines ungezogenen Dienstmädchens!"
[...]
"Ich drehe jetzt mal eine Runde und schaue ob der Rest der Familie tief und fest schläft. Wir wollen ja nicht von deiner spitznasigen Tante erwischt werden, wenn wir die Diamanten finden."
"Welche Diamanten?"
"Denk doch mal positiv!" Xemerius flatterte schon davon. "Was hättest du denn lieber? Diamanten oder die verwesten Überreste des ungezogenen Dienstmädchens? Alles eine Frage der Einstellung. Wir treffen uns vor dem dicken Onkel mit dem Gaul."

Etwas steif ging ich auf Gideon zu.
"Und es herrschte Totenstille im Raum", flüsterte Xemerius vom Kronleuchter. "Alle Augen ruhten auf dem Mädchen in der pissgelben Bluse.“ [...] Ich lächelte verlegen zurück. "Hi, Gollum." Gideons Lächeln vertiefte sich.
"Selbst die Schatten an den Wänden verstummten, während die beiden einander anschauten, als hätten sie sich gerade auf ein Pupskissen gesetzt", sagte Xemerius und flatterte vom Kronleuchter hinter uns her. "Romantische Geigenmusik setzte ein, dann taperten sie nebeneinander aus dem Zimmer, das Mädchen mit der pissgelben Bluse und der Junge, der dringend mal wieder zum Friseur müsste." Er flatterte hinter uns her, aber an der Treppe bog er nach links ab. "Der kluge und schöne Dämon Xemerius wäre ihnen ja als Anstandswauwau gefolgt, wenn er nach so viel Zurschaustellung von Gefühlen nicht erstmal seinen unbändigen Appetit hätte stillen müssen! Heute würde er wohl endlich diesen fetten Klarinettenspieler fressen, der in Nummer 23 herumspukte und den ganzen Tag Glen Miller verhunzte." Er winkte noch einmal, dann verschwand er durch das Flurfenster.
[...]
"Du guckst wie ein Schaf", zischte sie. In diesem Augenblick flatterte Xemerius durch das geschlossene Fenster und ließ sich mit einem zufriedenen Rülpser auf dem Schreibtisch nieder. "Als der kluge und überaus schöne Dämon hoffnungsvoll von seinem Ausflug zurückkehrte, musste er leider feststellen, dass das Mädchen in der Zwischenzeit weder die pissgelbe Bluse noch seine Unschuld verloren hatte...", zitierte er aus seinem ungeschriebenen Roman.

"Nur anscheinend nicht besonders pünktlich. Es ist schon zwanzig nach." Sie musterte die Leute, die aus der Bahn stiegen und dann - ganz plötzlich - leuchteten ihre Augen auf. "Oh, da sind sie ja."
"Die beiden sehnsüchtig erwarteten Märchenprinzen hatten an diesem Morgen ausnahmsweise ihre weißen Rösser im Stall gelassen und waren mit der U-Bahn gefahren", deklamierte Xemerius mit salbungsvoller Stimme. "Bei ihrem Anblick bekamen die beiden Prinzessinnen glänzende Augen, und als die geballte Ladung jugendlicher Hormone in Form von verlegenen Begrüßungsküsschen und dämlichem Grinsen aufeinander traf, musste sich der kluge und unerreicht schöne Dämon leider in einen Papierkorb übergeben."

Xemerius war leider nicht so rücksichtsvoll. Er hängte sich kopfüber an den Baldachin über unserer Tür und sang mit krächzender Stimme: "Gidi und Gwendolyn, die knutschen unterm Baldachin, Baldachin, der krachte, Xemerius, der lachte." 

Ich wurde wach, weil ich etwas Feuchtes und Kaltes in meinem Gesicht spürte und Xemerius sagte: "In zehn Minuten klingelt der Wecker."

Darth Vader war einen Augenblick lang irritiert. Dann keuchte er entschlossen: "Ich werde niemals von der Seite der teuflischen Kreatur weichen, bis meine Aufgabe erfüllt ist. Ich werde jeden Atemzug verfluchen, den sie tut." Ich seufzte. Was für eine grauenhafte Vorstellung! Ich sah Darth Vader schon für den Rest meines Lebens neben mir herumtaumeln und mordlüsterne Parolen ausstoßen. Ich würde meine Prüfungen versauen, weil er mir unentwegt ins Ohr röcheln würde, meinen Abschlussball würde er mir verderben und meine Hochzeit und ...
Xemerius dachte offensichtlich etwas Ähnliches. Treuherzig sah er zu mir hoch. "Darf ich ihn bitte fressen?" Ich lächelte ihn an. "Wenn du so nett fragst, kann ich doch nicht Nein sagen!"

Gebannt - Unter fremdem Himmel

- Veronica Rossi

„Die Menschen sind manchmal zu denen am grausamsten, die sie am meisten lieben.“

Aria und Perry bei Marron, in Perrys Zimmer, S. 327

Die Bestimmung

- Veronica Roth

   Wenn ich blinzle, dann sehe ich Als Hinterkopf vor mir. Er trägt mich huckepack in den Speisesaal. Ich spüre seine federnden Schritte. Er ist groß und warm und tollpatschig. Nein, er war es. Das ist der Tod – wenn man statt ist war sagt.

Tris’ Gedanken nach Als Tod, S. 299

 

   „Du bist meine Tochter. Die Fraktionen sind mir egal.“ Sie schüttelt den Kopf. „Schau, wohin sie uns geführt haben. Die Menschen können nicht auf Dauer gut sein, über kurz oder lang befällt uns wieder das Böse und vergiftet ihre Herzen.“

Tris’ Mutter, nachdem sie aus dem Zentrum geflüchtet sind, S. 432

City of Bones

- Cassandra Clare

Von den Chroniken der Unterwelt hab ich gefühlte 300 Zitate und es gibt noch viel viel mehr, von denen ich teilweise nicht mal mehr weiß, zu welchem Buch sie gehören^^

Hier mal die, bei denen ich mir sicher bin:

 

Jace: „Irgendwie hatte ich angenommen, er wäre eindrucksvoller.“

Clary: „Er ist absolut perfekt.“

Jace: „Ja, ja, er ist schon ganz okay, aber irgendwie hatte ich gedacht, er würde … du weißt schon“ Mit den Händen beschrieb er eine Form von der Größe einer Hauskatze.

Isabelle: „Es ist der Kelch der Engel, nicht die Toilettenschüssel der Engel.“

Bei Madame Dorothea nachdem Clary den Kelch aus der Karte geholt hat, S. 362

 

  „Nein“, stieß er leise hervor. „Es heißt, dass die Nephilim die Kinder von Menschen und Engeln sind. Aber dieses himmlische Erbe hat nur dazu beigetragen, dass wir aus größerer Höhe fallen.“

Hodge in der Bibliothek, kurz bevor er Valentin den Kelch gibt, S. 387


Vielleicht willst du dich ein bisschen frisch machen – du stinkst nämlich.“
Clary schenkte ihr einen finsteren Blick. „Besten Dank.“
„Keine Ursache.“


„Hat dir schon mal jemand gesagt, dass Bescheidenheit eine attraktive Eigenschaft ist?“
„Ja“, räumte Jace ein, „aber nur hässliche Leute. Die Sanftmütigen mögen die Erde erben, aber in der Zwischenzeit gehört sie den Eitlen. Und damit mir.“


„Du bist mein bester Freund. Ich war nicht sauer auf dich.“
„Na prima, aber du hast es auch nicht für nötig gehalten, mich anzurufen und mir zu sagen, dass du jetzt mit einem blondgefärbten Möchtegern-Grufti rumhängst, den du wahrscheinlich im Pandämonium kennen gelernt hast“, entgegnete Simon wütend. „Und das, nachdem ich mich die letzten drei Tage gefragt habe, ob du überhaupt noch am Leben bist.“
„Ich hänge mit niemanden rum“, protestierte Clary und war froh über die Dunkelheit, da sie rot anlief.
„Und ich bin naturblond“, sagte Jace, „nur um das mal festzuhalten.“


Simon schaute enttäuscht. „Du hast noch nie einen Drachen getötet?“
„Und er ist wahrscheinlich auch noch nie einer ein Meter achtzig großen, heißen Koboldfrau im Fellbikini begegnet“, sagte Clary gereizt. „Lass gut sein, Simon.“
„Echte Kobolde sind ungefähr zwanzig Zentimeter groß“, bemerkte Jace. „Und sie beißen.“
„Aber Vampire sind heiß, oder?“, hakte Simon nach. „Ich meine, einige von ihnen sehen echt scharf aus.“
Clary befürchtete einen Moment, Jace könnte auf Simon losgehen und ihn bis zu Bewusstlosigkeit würgen. Stattdessen dachte er jedoch über die Frage nach. „Manche schon.“


"Sollten wir uns jetzt nicht mit dem Rücken zueinander stellen oder so was in der Art?", fragte Clary.
"Was? Warum?"
"Ich weiß auch nicht, in Filmen machen sie das immer so... in gefährlichen Situationen."
Sie spürte, dass er bebte. Hatte er Angst? Nein, er lachte...
"Du...", stieß er atemlos hervor, "Du bist wirklich die größte..."
"Die größte was?"
"Nichts, das hier ist keine gefährliche Situation okay? Diese Bezeichnung spare ich mir für Momente auf in denen es richtig übel wird."
"Richtig übel? Das hier ist also nicht richtig übel was verstehst du den dann darunter? Einen Atomkrieg...?"
Im nächsten Moment explodierten die Fenster in einem Regen aus Glassplitter. Clary hörte sich selbst aufschreien und sah, wie die Vampire, die sich ihr und Jace bis auf Armeslänge genähert hatten, erstaunt herumwirbelten. Auf ihren Gesichter spiegelte sich eine Mischung aus Überraschung und blanken Entsetzen. Durch die geborstenen Fenster stürzten dutzende hagere Gestalten, die sich auf ihre vier Pfoten geduckt an den Boden kauerten. Glasscherben glitzerten im Mondlicht in ihrem Fell. Ihre Augen funkelten wie blaue Flammen und aus ihren Kehlen drang ein tiefes Knurren, das dem Tosen eines Wasserfalls glich. Wölfe.
"Also das...", sagte Jace "Das nenne ich richtig übel!"


Das klingt ja toll, dachte Clary. Nur du, deine im Koma liegende Frau, dein völlig verwirrter Sohn und deine Tochter, die dich abgrundtief hasst. Nicht zu vergessen die Tatsache, dass deine beiden Kinder sich wahrscheinlich ineinander verliebt haben. Das klingt wirklich wie das perfekte Familienglück.


"Was machst du überhaupt hier?", fragte Clary.
"Meins du mit hier vor deinem Zimmer oder wie in der großen spirituellen Frage nach dem Zweck unseres Daseins auf Erden? Wenn du wissen willst, ob es sich nur um einen komischen Zufall handelt oder um das Leben tiefere, mega-ethische Bedeutungen hat... naja das beschäftigt die Gelehrten schon seit Jahrhunderten. Ich bin zwar der Ansicht, dass der schlichte, ontologische Reduktionismus eindeutig eine irreführende Annahme ist, aber..."
"Ich glaub ich geh wieder ins Bett.", unterbrach sie ihn.


"Was?" Jace starrte sie an, als hätte sie ihm erzählt, einer der Stillen Brüder würde in der Eingangshalle nackt Rad schlagen.


"Ich hasse es, wenn du eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortest."
"Nein, tust du nicht.", entgegnete Jace. "Du findest es charmant."

"Ein Tagebuch ohne Bilder von mir? Wo sind die heißen Fantasien? Die Titelbilder von
Liebesromanen? ", entgegnete Jace.

"Vielleicht bin ich einfach nur ein Spätentwickler! Und hör auf so anzüglich zu grinsen nur weil ich das gesagt habe!", sagte Clary.

Jace: "Eigentlich wollte er dich selbst wecken , aber da es fünf Uhr morgens ist, dachte ich, du würdest vielleicht weniger mürrisch reagieren , wenn dein Blick als erstes auf jemand Attraktiven fällt"
Clary: "Du meinst dich?"
Jace: "Wen sonst?"

Jace hingegen sah aus wie die Sorte Jungen, die plötzlich hereingeschneit kommt und dann das Haus nur so zum Spaß niederbrennt.

„Die meisten Schattenjäger – Kinder lernen über Jahre immer nur eine einzige Rune“, erklärte Jace. „Das Graue Buch enthält Runen, die selbst ich nicht kenne.“
„Man stelle sich das mal vor“, meinte Magnus.

Clary: „Jace du hattest recht.“
Jace: „Hab ich meistens, aber womit den jetzt speziell?“

Jace: „Nein. Die Male sind nur ein Teil des Ganzen. Dazu kommen Tests, schwere Prüfungen, Training aller Art ... vergiss es einfach, okay? Lass meine Klingen in Ruhe. Am besten fasst du ohne meine Erlaubnis überhaupt keine meiner Waffen an.“
Clary: „Tja, soviel zu meinem Plan sie bei e-bay zu versteigern! "
Jace: „Sie WO zu versteigern????“
Clary: „Ein mystischer Ort von großer magischer Kraft. "

Clary: „Hör auf von oben herab mit mir zu reden.“
Jace: „Tja, ich kann ja wohl schlecht von unten hinauf mit dir reden. Dazu bist du zu klein.“

„Beim Erzengel“, sagte Jace und musterte den Dämon. „Ich wusste ja, dass Dämonenfürsten hässlich sind, aber niemand hat mich gewarnt, dass sie auch so stinken.“

"Ich hab ihn nicht in mein Bett gebeten", fauchte Clary. "Wir haben uns nur geküsst."
"Nur geküsst?", spottete Jace mit gespieltem Schmerz in der Stimme. "Oh, wie schnell verleugnest du doch unsere Liebe."
Simon (entsetzt): "Du hast ihn in dein Bett gebeten?!"
Jace:" Lächerlich nicht wahr? Wir hätten nie im Leben zu dritt hineingepasst."


Madame Dorothea: „Ich sehe Gewalt in deiner Zukunft; viel Blut wird vergossen werden, durch dich und andere. Du verliebst dich in die falsche Person. Und außerdem hast du einen Feind.“
Jace: „Nur einen? Das ist mal eine gute Nachricht.“

 

"Verstehe", sagte Clary.
Irgendetwas musste in ihrer Stimme mitgeschwungen haben, denn er (Jace) drehte sich zu ihr um und sah sie an. Ihre Ohrfeige traf ihn mitten ins Gesicht. Eher überrascht als schmerzlich getroffen, führte er eine Hand an seine rote Wange. "Wofür zum Teufel was das jetzt wieder?"
"Für die restlichen zehn Prozent", sagte sie.
S. 93 

 

Madame Dorothea: Wenn du nur halb so witzig wärst, wie du glaubst, wärst du doppelt so witzig, wie du bist, mein Junge. Pff!
Jace: ich bin mit nicht sicher, was sie damit sagen wollte.
Clary: Aach nein? Also für mich war das völlig einleuchtend
S. 110

Clary: "Aber es ist nicht grau, es ist grün."
Jace: " Wenn es so etwas wie tödliche Buchstabengläubigkeit gäbe, wärst du bereits als Kind gestorben."
Seite 240 

 

Dorothea: „Hast du dich schon in die falsche Person verliebt?“
„Unglücklicherweise, Hüterin der Zuflucht“, sagte Jace, „gilt meine einzige und wahre Liebe nur mir selbst.“
Madame Dorothea brüllte vor Lachen. „Dann musst du dir zumindest keine Sorgen machen, zurückgewiesen zu werden, Jace Wayland.“
„Nicht unbedingt. Ab und zu gebe ich mir selbst einen Korb, um das Ganze interessanter zu machen.“

Clary: Ein Picknick? Ist es jetzt nicht ein bisschen spät für den Central park? Der ist doch jetzt voller...
Er winkte ab. Feen, Ich weiß.
Clary: Ich wollte eigentlich Straßenräuber sagen. Obwohl ich den Straßenräuber bedauere, der es auf dich abgesehen hat.
Jace: Das ist eine weise Entscheidung, zu der ich dir nur gratulieren kann.
S. 317 

 

„Was?" Jace starrte sie an, als hätte sie ihm erzählt, einer der Stillen Brüder würde in der Eingangshalle nackt Rad schlagen.

 S. 335

 

Clary: "Die beiden Mädchen da drüben starren dich die ganze Zeit an."
Jace setzte eine selbstzufriedene Miene auf und lächelte milde. "Natürlich tun sie das", sagte er, "Schließlich bin ich unglaublich attraktiv."

Simon: Geh von mir runter, du dämliches Arschloch!
Clary: Simon?!
Jace: Oh gott. Und ich hatte gehofft, hier auf etwas wirklich interessantes zu stoßen.


Der Junge weinte nie wieder und vergaß nie:
dass Lieben zerstören heißt und geliebt zu werden bedeutet, derjenige zu sein, der zerstört wird.
-
Jace Wayland 

 

OMG, sind das viele^^ 

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

- John Green

(Moon, ich habe es geschafft, es mit ck zu schreiben^^) Ein richtig richtig richtig geniales Buch! JEDER sollte es lesen!!! Viele wunderschöne Zitate!

 

   „Es kommt die Zeit“, sagte ich, „da wir alle tot sind. Wir alle. Es kommt die Zeit, da es keine Menschen mehr gibt, die sich erinnern können, dass je irgendwer von uns existiert hat oder dass unsere Spezies je irgendwas geleistet hat. Dann ist keiner mehr da, der sich an Aristoteles oder Kleopatra erinnert und erst nicht an dich. Alles, was wir getan oder gebaut, geschrieben, gedacht oder entdeckt haben, alles wird vergessen sein, und all das hier“ – ich machte eine allumfassende Geste – „hat keine Bedeutung mehr. Vielleicht kommt die Zeit bald, vielleicht erst in Millionen von Jahren, aber selbst wenn wir den Kollaps unserer Sonne überleben sollten, überleben wir nicht für immer. Es gab eine Zeit, bevor die Organismen zu Bewusstsein kamen, und es wird eine Zeit danach geben, und wenn es die Unausweichlichkeit des menschlichen Vergessens ist, die dir Angst macht, dann rate ich dir eins: ignorier sie einfach. Das ist weiß Gott, was alle anderen machen.“

Hazel in der Selbsthilfegruppe zu Augustus, sie zitiert aus Ein herrschaftliches Leiden, S. 18

 

   Isaac hielt sich am Tisch  mit den Keksen fest und richtete sein riesiges Auge auf mich. „Na ja, ich war heute Morgen in der Klinik und habe zu dem Chirurgen, der mich operiert gesagt, ich wäre lieber taub als blind. Worauf er antwortete: ‚Du kannst es dir nicht aussuchen’, und ich habe gesagt: ‚Ja, das ist mir klar. Ich wollte nur sagen, wenn ich dir Wahl hätte, wäre ich lieber taub als blind, wobei mir klar ist, dass ich nicht die Wahl habe’, und da hat er gesagt: ‚Na, die gute Nachricht ist, du wirst nicht taub’, und ich habe gesagt: ‚Toll zu hören, dass man von Augenkrebs nicht taub wird. Es ist wirklich ein Segen, dass eine Koryphäe wie Sie sich dazu herablässt, mich zu operieren.’“

Isaac erzählt am Ende der Selbsthilfegruppe Hazel vom Morgen in der Klinik, S. 20

 

(Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose genau drei Monate nach meiner ersten Periode kam. So in etwa: Herzlichen Glückwunsch! Du bist eine Frau. Und jetzt stirb.)

Hazel, während sie Gus von ihrer Krankheit erzählt, S. 27/28


 

    Mein Lieblingsbuch war mit großem Abstand Ein herrschaftliches Leiden, aber ich erzählte anderen Leuten nicht gerne davon. Manchmal liest man ein Buch, und es erfüllt einen mit diesem seltsamen Missionstrieb, und du bist überzeugt, dass die kaputte Welt nur geheilt werden kann, wenn alle Menschen dieser Erde dieses eine Buch gelesen haben. Und dann gibt es Bücher wie Ein herrschaftliches Leiden, über die du mit niemandem reden willst, weil das Buch so besonders und kostbar und so persönlich für dich ist, dass darüber zu reden sich wie ein Verrat anfühlt.

Hazel während einer Unterhaltung mit Augustus Waters, S. 36

 

Ohne Leid würden wir nicht wissen, was Freude ist.

Spruch bei Gus Zuhause, den Hazel dumm findet, S. 38


 

   „Voller Stolz kann ich behaupten, dass ich keine Ahnung habe, was cool ist“, antwortete ich.

Hazel Grace zu ihrer Mutter, S. 42

 

   Augustus kniete sich zu ihm. „Besser?“, fragte er.

   „Nein“, murmelte Isaac keuchend.

   „Das ist das Problem mit dem Schmerz“, sagte Augustus und sah mich an. „Er verlangt, gespürt zu werden.“

Bei Augustus Zuhause, nach dem Trophäenmasaker von Isaac, S. 62

 

   „Okay“, sagte er nach einer Ewigkeit. „Vielleicht wird ‚okay’ unser ‚für immer’.“

   „Okay“, sagte ich.

Hazel und Gus beim Telefonieren, S. 71


Während er las, verliebte ich mich in ihn, so wie man in den Schlaf gleitet: langsam zuerst und dann rettungslos.

Hazel, während Augustus ihr vorliest, S. 117

 

   „Du musst wissen, wofür es sich zu kämpfen lohnt in dieser Welt“, sagte meine Mutter. „Aber wenn du dich wirklich für diese Sache starkmachen willst, stehen wir natürlich hinter dir.“

   „Ziemlich weit hinter dir“, sagte Dad, und Mom lachte.

Vor der Abfahrt zum Flughafen bei Hazel Zuhause, S. 128


 

   „Ich liebe dich“, sagte er leise.

   „Augustus“, sagte ich.

   „Es stimmt“, sagte er. Er starrte mich an, und ich sah, wie sich die Winkel seiner Augen kräuselten. „Ich liebe dich, und es gehört nicht zu meiner Geschäftspolitik, mir einfache Freuden wie das Aussprechen von Wahrheiten zu versagen. Ich liebe dich, und ich weiß, dass Liebe nichts als ein Ruf in die Wüste ist und dass das Vergessen unvermeidbar ist und dass wir alle Verdammte sind und dass ein Tag kommt, wenn all unsere Werke zu Staub zerfallen, eine Zeit, wenn sich niemand daran erinnert, dass es einst Kreaturen gab, die in selbst gebauten Maschinen geflogen sind, und ich weiß, dass die Sonne die einzige Erde, die wir je haben, irgendwann verschlucken wird, und ich liebe dich.“

   „Augustus“, sagte ich wieder, weil ich nicht wusste, was ich sonst sagen sollte. Es fühlte sich an, als würde alles in mir ansteigen, als würde ich in dieser seltsamen schmerzhaften Freude ertrinken, aber ich konnte es nicht zurücksagen. Ich konnte überhaupt nichts zurücksagen. Ich sah ihn einfach nur an und ließ ihn mich ansehen, bis er nickte, die Lippen geschürzt, und sich abwandte, den Kopf ans Fenster lehnend.

Gus und Hazel auf dem Flug nach Amsterdam, S. 141/142

 

„Manche Unendlichkeiten sind größer als andere.“ (kein Plan, wo das als erstes aufgetaucht ist)

 

   „Alles ist gut, Hazel Grace. Aber nur um das klarzustellen, als ich in der Selbsthilfegruppe dachte, ich würde Caroline Mathers’ Geist sehen, war das keine reine Freude. Ich habe dich angestarrt, aber ohne Sehnsucht, wenn du weißt, was ich meine.“ Er nahm das Zigarettenpäckchen aus der Tasche und schob die Zigarette wieder hinein.

   „Tut mir leid“, sagte ich wieder.

   „Mir auch“, sagte er.

   „Ich will dir niemals so was antun“, erklärte ich ihm.

   „Ach, das würde mir nichts ausmachen, Hazel Grace. Es wäre mir eine Ehre, mir von dir das Herz brechen zu lassen.“

Auf einer Parkbank, nach dem Essen in Amsterdam, S. 162

 

   „Ich leuchte wie ein Weihnachtsbaum, Hazel Grace. Die Brusthöhle, die linke Hüfte, die Leber, überall.“

[…]

   Ich wusste natürlich, warum er nichts gesagt hatte: aus dem gleichen Grund, aus dem ich nicht gewollt hatte, dass er mich auf der Intensivstation sah. Ich konnte keine Sekunde böse auf ihn sein, und erst jetzt, da ich eine Zeitbombe liebte, verstand ich, wie töricht es war, andere vor meinem bevorstehenden Verfall schützen zu wollen: Ich konnte meine Liebe zu Augustus Waters nicht rückgängig machen. Und, was viel wichtiger war, ich wollte es nicht.

In Amsterdam in Hazels Zimmer, Hazel und Gus, S. 196

 

   „[…] Du siehst Jesus am Kreuz, du siehst einen Kerl, der von hinten erstochen wird, du siehst Leute, die auf hoher See sterben, im Krieg fallen oder als riesige Märtyrer ins Gras beißen, und davon gibt es eine ganze Parade. Aber du siehst. Kein. Einziges. Kind. Mit Krebs. Niemanden, der an der Pest oder den Pocken oder am Gelbfieber oder so was abkratzt, weil Krankheit einfach nicht glorreich ist. Keine Bedeutung hat. An etwas zu sterben ist kein ehrenhafter Tod.“

Hazel und Gus, immer noch in Hazels Zimmer, S. 199

 

   „Ich glaube nicht, dass du bald stirbst“, sagte ich. „Ich glaube, du hast nur einen leichten Anflug von Krebs“

   Er lächelte. Galgenhumor. „Ich sitze in einer Achterbahn, auf der es immer nur aufwärts geht“, sagte er.

   „Und es ist mein Privileg und meine Pflicht, mit dir bis ganz nach oben zu fahren“, sagte ich.

   „Wäre es völlig haarsträubend, wenn wir versuchen würden rumzuknutschen?“

   „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“

   Und so fielen wir ineinander wie das entzweite Haus, das allein nicht stehen konnte, glorreiche, verdammte Liebende, die wir waren.

Hazel und Gus, Hazels Zimmer in Amsterdam, S. 200

 

„[…] und sie sagte: ‚Manchmal scheint es, als würde es das Universum darauf anlegen, von uns bemerkt zu werden.’

   Das ist es, was ich glaube. Ich glaube, dass das Universum bemerkt werden will. Ich glaube, das Universum ist unwahrscheinlich parteiisch, was das Bewusstsein angeht. Ich glaube, dass es Intelligenz belohnt, weil es ihm schmeichelt, wenn seine Eleganz erkannt wird. Und wer bin ich, der mitten in der Geschichte lebt, dem Universum zu sagen, dass es – ohne meine Wahrnehmung von ihm – vergänglich ist?“

Hazels Dad, nachdem sie von Amsterdam zurück ist, S. 204

 

   „Nostalgie ist eine Nebenwirkung von Krebs“, erklärte ich.

   „Nein, Nostalgie ist eine Nebenwirkung des Sterbens“, gab er zurück. Gus drückte meine Hand. „Das Leben ist schön, Hazel Grace.“

Gus und Hazel bei Gus, S. 216


 

Ich dachte daran, was mein Vater gesagt hatte, dass das Universum bemerkt werden wollte. Dabei war es genau umgekehrt, wir wollen vom Universum bemerkt werden, wir wollen nicht, dass das Universum sich eine Bohne darum schert, wie es uns ergeht, nicht um die kollektive Idee eines fühlenden Lebens, sondern um jeden Einzelnen von uns als Individuum.

Hazel bei Isaac Zuhause, nachdem sie das Computerspiel gespielt haben, S. 257

 

Und das waren noch nicht mal alle! Aber ich kann euch ja nicht voll zuspoilern! 

Das also ist mein Leben

- Stephen Chbosky

25. August 1991

Das also ist mein Leben. Und ich will, dass Du weißt, ich bin glücklich und traurig zugleich und versuche noch immer herauszufinden, wie das eigentlich sein kann.

S. 9 + Vorderseite

 

14. Oktober 1991

„Wir nehmen die Liebe an, von der wir glauben, dass wir sie verdienen, Charlie.“

S. 38


13. Juni 1992

   Auf dem Weg nach Hause dachte ich über den Ausdruck „etwas Besonderes“ nach. Und ich erinnerte mich daran, dass der Letzte, der mir das gesagt hatte, Tante Helen gewesen war. Und ich war sehr dankbar, dass man mich daran erinnert hatte. Denn manchmal vergessen wir das wohl einfach. Und dabei ist doch jeder auf seine Art etwas Besonderes. Das glaube ich wirklich.

Charlie auf dem Weg von Bill und seiner Freundin nach Hause, S. 241

 

22. Juni 1992

   Die Insiderwitze waren keine Witze mehr – sie waren zu Geschichten geworden. Niemand erwähnte die schlechten Dinge. Und niemand war traurig – wir verdrängten das Morgen mit unseren Erinnerungen an das Gestern.

Bei der Verabschiedung von Sam bei ihr und Patrick zu Hause, S. 261

 

23. August 1992

Und so denke ich, dass wir aus ganz vielen Gründen sind, wer wir sind. Und vielleicht werden wir die meisten davon nie erfahren. Aber auch, wenn wir uns nicht aussuchen können, woher wir kommen, können wir doch immer noch wählen, wohin wir gehen. Wir können immer noch unsere Entscheidungen treffen. Und versuchen, glücklich mit ihnen zu werden.